Sie leuchten weit durch den Garten, wie brennende Fackeln eben. Es gibt sie in dem Farbspektrum von rot bis gelb, auch mit Ausflügen ins Lachsrosa.
Sie sind etwas kurios in dem Sinne, daß sie eigentlich wie Bewohner von Steppen und Trockenstandorten wirken. Man möchte sie daher am liebsten mit trockenheitstoleranten Stauden wie Katzenminze, Salbei und Fette Henne und Eselsohr zusammenpflanzen.
Das kann man auch gut tun. Nur lohnt es dabei zu erinnern, daß die Fackellilie selber gar nicht gerne Trockenheit mag. Ihr Standort ist ein frischer Boden, wenn nicht gar - wie Herr Luer aus Erfahrung berichtet - ein feuchter! Das gilt vor allem für die höheren Sorten.
Also könnte man sie theoretisch auch an den Teich pflanzen. Aber, na ja, ihre Ausstrahlung mit dem grasartigen Laub ist eben nicht die einer Wasserrandpflanze ...
Ansonsten wünscht sie eine gute Nährstoffversorgung. Herr Luer düngt einmal im Jahr - im April etwa - mit einem Langzeit-Volldünger.
Die Winterhärte der Fackellilie ist begrenzt, daher sollte man in rauen Lagen und bei Kahlfrösten einen Winterschutz aus Reisig dazugeben. Als eine der winterhärtesten Sorten gilt die im Film gezeigt ‘Alcazar’.
Wichtige Voraussetzung für guten Wuchs ist auf jeden Fall maximale Sonne und Wärme. Diese Vorliebe sieht man der Pflanze ja auch schon von weitem an.
Als Geschäftsführer der Firma Master-Stauden vermarktet Erich Luer ein breites Staudensortiment an den Großhandel. Zugleich ist er privat mit ganzer Seele Staudengärtner.
Den eigenen Privatgarten hat er zusammen mit seiner Frau in einen spektakulären Stauden-Schaugarten umgestaltet und für Besucher geöffnet. Eine ganz große Empfehlung!
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