Stauden-Stars im Hochsommer - Teil 2: Montbretien am Teich

vom 13. Aug. 2010
Eine Solitärstaude mit starker Blatt- und Blütenwirkung zeigt Staudenprofi Erich Luer
weiter im Programm ...

TEXT UND INFO ZUM FILM

Drehort:
Schaugarten „Garten der Horizonte“ in Heidgraben, Schleswig-Holstein
Länge:
5 Min.
Filmkatalog:Pflanzen
Moderator:
Marc Albano

Montbretien - winterhart?

Sie sind in den Gärten noch etwas ungewöhnlich - und das mit Grund. Denn ihre Winterhärte ist wohl für einen großen Teil Deutschlands heute ausreichend, aber das vor allem dank zunehmend milder Winter.

Herr Luer empfiehlt, die Knollen tiefer als gewöhnlich zu setzen (bis zu 40 cm tief, wenn der Boden gut leicht und locker ist), um so dem Frost zu entgehen.

Nach unseren eigenen Erfahrungen an einem mittleren deutschen Standort (Grenzbereich Ruhrgebiet - Sauerland) gibt es keine Problem mit der Winterhärte, und dies seit mehr als einem Jahrzehnt. Weiter westlich und nordwestlich dann sowieso nicht.

Auch der letzte Ausnahmewinter hat den Pflanzen nicht beigesetzt.

Montbretien - exotisch!

Ihren etwas exotischen Charakter kann man beim Kombinieren berücksichtigen, indem man sie mit anderen schillernden Gartengestalten zusammenpflanzt, zum Beispiel Canna (siehe Film), oder Agastache (siehe Film).

Solitär bzw. freistehend wirken die hohen, modernen Sorten am besten. Im Handel findet man überwiegend die feuerrote ‘Lucifer’.

Wichtig ist, daß man das Blatt als Gestaltungselement würdigt. Denn aufrechte Blattstrukturen gibt es im Garten nicht allzu viele. Es gibt Iris und Schwertlilie im ähnlichen Stil, aber diese sind nicht ganz so unkompliziert wie die Montbretien.

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