Bekämpfung von Schnecken - Teil 1

vom 28.04.2010
Ein Überblick über Methoden und Mittel vom Experten Bernd Neumann - Teil 1: die Gifte
weiter im Programm

TEXT & INFO ZUM FILM

Drehort:
Ein Privatgarten in Schleswig-Holstein
Länge:
7 Min.
Moderator:
Marc Albano

Schnecken sind wie Unkraut: nur mit viel Konsequenz und Hartnäckigkeit sind sie in Schach zu halten - aber nie ganz loszuwerden.

Mit Blick auf die Schneckengifte muß man gestehen: Am ehrlichsten wäre in jedem Fall das direkte, eigenhändige Töten jeder Schnecke. Schnell und quallos. Die ethisch korrekteste Methode.

Wer sich die Hände jedoch nicht schmutzig machen will, wählt das Schneckenkorn. Das klingt recht harmlos - ist es aber leider nicht. Der Vergiftungsprozeß ist für die Tiere ein qualvoller und langwieriger. Das sollte man sich klar machen.

In der Art der Qualen unterscheiden sich die verfügbaren Schneckenkorne. Zu beachten ist vor allem auch ihre Wirkung auf die weitere Gartennatur.

Die Wirkstoffe

Es gibt viele Schneckenkorne, aber es gibt nur 3 gängige Wirkstoffe. Daher sollte man ein Produkt nicht nach dem Namen oder Hersteller auswählen, sondern nur nach dem Wirkstoff.

1. Wirkstoff Methiocarb

Von diesem Wirkstoff Abstand zu nehmen, empfiehlt Bernd Neumann. Methiocarb vergiftet nicht nur Schnecken, sondern praktisch alle übrigen Gartentiere ebenso. Das können Bienen und Insekten ebenso wie Igel und sonstige Warmblüter sein.

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