Beetmacher Indianernessel

vom 07. Aug. 2010
Prächtige Hochsommer-Farben und Sorten zeigt Staudenprofi Erich Luer im eigenen Garten
weiter im Programm ...

TEXT UND INFO ZUM FILM

Drehort:
Schaugarten „Garten der Horizonte“ in Heidgraben, Schleswig-Holstein
Länge:
8 Min.
Filmkatalog:Pflanzen
Moderator:
Marc Albano

Und was bitte sind „Monarden“?

Gärtnerlatein. Abgeleitet vom botanischen Namen der Indianernessel: Monarda. Eine deutsche Variante namens „die Monarde“ gibt es natürlich gar nicht, der Ausdruck ist aber bei Gärtnern beliebt.

Daher hört man uns im Film auch öfter von „den Monarden“ sprechen. Gemeint sind natürlich die Indianernesseln, sonst nichts.

Was man zu Monarden wissen muß

1. Duft und Aroma

Wer einen Sinn für Sinnlichkeit hat, der muß diese Pflanzen haben. Ihr kräftiger, aromatischer Duft überträgt sich nicht durch die Luft, sondern durch Berührung der Blätter mit der Hand. Aber das ist ein Erlebnis, immer wieder!

Aus den Blättern haben die Indianer übrigens, wie Herr Luer erinnert, einen hervorragenden Kräutertee gemacht.

Das gute Aroma der Indianernessel zieht auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge in Scharen an. Damit wird das Hochsommerbeet lebendig, geräuschvoll und nutzbringend.

2. Blütenexotik

Die leicht skurrilen Blüten sorgen immer für Aufsehen im Staudenbeet. Sie wirken exotisch und sind es auch: ihre Heimat ist die nordamerikanische Prärie. Und irgendwie erinnern sie auch immer etwas an den Kopfschmuck von Indianern ...

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